Marburger Bund Landesverband Hessen

Dr. med. Michael Popović

 
 
 

Vorstellung

1979, während seiner ärztlichen Weiterbildung in Gießen, wurde er aufgrund seines Engagements für die Belange der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte zum Vorsitzenden des Bezirksverbandes Gießen gewählt. Diese Funktion nahm er bis 1981 war. 1979 Jahr wurde er auch in den geschäftsführenden Vorstand des Landesverbandes Hessen gewählt und arbeitete dort ebenfalls bis 1981 mit.

Seine Aktivität im MB Hessen führte auch zur Position des stellvertretenden Vorsitzenden der Bezirksärztekammer Gießen 1980-1981 und zur Mitgliedschaft im Beirat des Präsidiums der Landesärztekammer Hessen. Die Belange des MB und der hessischen Ärzteschaft vertrat er als Delegierter auf den Hauptversammlungen des MB sowie auf Deutschen Ärztetagen.

Danach ging er den Hessen zunächst verloren. Es zeigte sich wieder einmal die anerkannte Regel, dass eine ehrenamtliche Tätigkeit im MB ein sicherer Baustein für spätere Erfolge in der ärztlichen Berufspolitik ist. Seine Laufbahn führte Dr. Popović zunächst als geschäftsführenden Arzt in die Bundesärztekammer nach Köln. Dann konnten ihn die Hessen zurückholen: 1986 übernahm er das Amt Prof. Rheindorfs, Hauptgeschäftsführer der Landesärztekammer Hessen (LÄKH).

Am 2.03.2004 erhielt Dr. Popović vom damaligen hessischen Innenminister Volker Bouffier den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland am Bande überreicht.

Wer ihn schon aus seiner Gießener Zeit kennt, weiß, dass er während dieser Karriere seine berufspolitischen Wurzeln im MB nicht vergessen hat. Das damals virulente Problem der Gastärzte hat er beharrlich und mit Erfolg auch in der LÄKH nicht aus dem Auge verloren. Die Ächtung dieses vor allem an Unikliniken auftretenden Unwesens durch die verantwortliche Landesbehörde ist nicht zuletzt auf seine Überzeugungsarbeit zurückzuführen. Den Kampf gegen die Ausbeutung ärztlicher Arbeitskraft hat er nicht nur in Artikeln des Hessischen Ärzteblattes, sondern auch in der ständigen Verwaltungspraxis geführt. Dass die LÄKH in den Analysen und Aktivitäten für eine Einhaltung des Arbeitzeitgesetzes an den Kliniken führend ist, ist mit seiner Person untrennbar verbunden. (Zweifel, ob er dieses Gesetz für sich selbst gelten lässt, seien an dieser Stelle einmal vorsichtig angedeutet ;-)).

Die sprichwörtliche starke Frau hinter einem solchen Mann muss nicht lange gesucht werden: Die Kollegin Dr. med. Ursula B. Schreiber-Popović ist im MB Hessen keine Unbekannte. Es kann davon ausgegangen werden, dass Dr. Popović nicht ohne Briefing über die speziellen Probleme der Ärztinnen mit Familie zur Arbeit geht. Die vorbildlichen Aktivitäten der LÄKH zu dieser Thematik können dann nicht überraschen. Hier ist der Hinweis angebracht, dass das starke Team für fünf Kinder verantwortlich zeichnet.

Die MB-Aktiven genießen auch das Privileg, von Dr. Popović Nachhilfe über Theorie und Praxis des Fliegenangelns und Kanufahrens, des Genießens von Knödeln, tschechischen Biers und anderer Spezialitäten erhalten zu haben. Sie wissen, dass Dr. Popović nicht nur ständig eine moderne digitale Kamera zur Hand hat, sondern auch exzellent damit umgehen kann.

Zum 31.08.10 ging Dr. Popović in den Vorruhestand (wir berichteten hier). Das Präsidium der Landesärztekammer Hessen verlieh ihm die Ehrenplakette in Gold.

 
 
 
 
 

Foto

Foto Dr. med. Michael Popović
 
 
 
 

Rückblick

 
 
 
 
 
 
http://www.mbhessen.de/person/popovic/
Stand: 12.10.10
Dank an
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