Studierte in Marburg. Seit 1999 in verschiedenen Gremien des Marburger Bundes tätig. Ärztlich tätig seit Dezember 2001 im Institut für Pathologie des Uniklinikums Marburg und der Neurologischen Klinik Westend Bad Wildungen. Seit Dezember 2005 arbeitet er im Zentrum für Radiologie des Universitätsklinikums Giessen-Marburg, Standort Marburg.
2001 bis 2003 und seit 2005 arbeitet er als Beisitzer im Bezirksverband Marburg mit.
Seit 2004 gewählter Delegierter des Marburger Bundes in der Ärztekammer Hessen, im November 2005 erfolgte die Wahl in den Finanzausschuss des MB Hessen. Seit Frühjahr 2006 Mobbing-Beauftragter der Landesärztekammer Hessen.
Am 28.03.09 wurde er von der Delegiertenversammlung in den Vorstand des Versorgungswerkes der Landesäztekammer Hessen gewählt.
“Gesundheit ist ein hohes Gut, für das es wirklich lohnt, sich einzusetzen und es zu verteidigen.
Um im werdenden Gesundheitsmarkt bestehen zu können, müssen die Krankenhäuser sich als konsequent gewinnorientierte Unternehmen ausrichten. Kein Problem für die ärztlichen Mitarbeiter, doch sind diese Leistungsträger nun zum Problem für die Krankenhäuser avanciert? Sind fehlende Gehaltsanpassungen und weiterhin nicht ‘durchsetzbare’ Überstunden die traurigen Garanten der Unternehmensgewinne?
Heute ist die stetige Arbeitsverdichtung und Streichung freigewordener Stellen Realität, die Folgen der ‘Gesundheitsreform’ sind zudem in dieser Hinsicht noch nicht abschätzbar. Eines ist sicher, junge Kolleginnen und Kollegen sind nicht mehr auf den deutschen Stellenmarkt begrenzt und angewiesen, viele habe bereits während des Studiums Auslandserfahrungen gemacht. Eine Stelle im europäischen Ausland ist schneller gefunden als mancher Politiker sich denken mag, und das besondere daran: meist gibt es dort weder eine Diskussion über Arbeitszeiten noch weniger Gehalt als in Deutschland.
Kritisch sollte daher jeder ärztliche Kollege auch die Arbeitsbedingungen am eigenen Arbeitsplatz betrachten. Mein Anliegen ist es, diese Arbeitsbedingungen zu verändern, mein Appell richtet sich an jeden Kollegen, mitzumachen und nicht weiter die Duldsamkeit grenzenlos zu steigern.”