Er ist seit 1988 als Oberarzt im Klinikum Fulda tätig. Mitglied im Marburger Bund seit dem Studium.
Konkreter Anlass für die aktive Mitarbeit im Marburger Bund waren 1986 unerfreuliche Erfahrungen mit der Landesärztekammer Hessen im Zusammenhang mit der Facharztanerkennung “rheinland-pfälzischer” Zeugnisse.
“Trotz zwischenzeitlicher personeller Veränderungen in der Landesärztekammer Hessen ist die Weiterbildungsabteilung unverändert ein ’ständiger Stein des Anstoßes’ in der berufspolitischen Diskussion und dringend reformbedürftig.”
Im Marburger Bund seit 1995 Vorsitzender im Bezirksverband Fulda/Hersfeld. 2011 kandidierte er nicht mehr und arbeitete weiter als Beisitzer mit.
Verbesserung der Weiter- und Fortbildung für jüngere Kolleginnen und Kollegen mit fairen Arbeitsbedingungen sind seine besonderen Interessenpunkte.
“Neben einer zunehmenden ‘Vermarktung von AIP’s’ als billige Arbeitskräfte ohne qualifizierende Weiterbildung zeigt sich eine zunehmende Tendenz, erfahrene Assistenzärzte unmittelbar nach der Facharztanerkennung zu ‘entsorgen’. Diese unter dem Kostendruck der Krankenhäuser verständliche Entwicklung steht diametral zu den Bemühungen um Qualitätssicherung in der Krankenversorgung und dem Bemühen der Krankenhäuser um sog. Zertifizierungen.
Eine verbesserte ambulant-stationäre Verzahnung kann zu einer besseren Versorgung für Patienten führen, setzt jedoch zugleich mehr Arbeitsplätze mit Facharztqualifikation am Krankenhaus voraus. Die derzeit meist praktizierte persönliche Ermächtigungsregelung (Chefärzte) mit vielfach überhohen Abgaben an den Krankenhausträger ist spätestens mit einer breiteren Öffnung der Krankenhäuser für ambulante Leistungen dringend reformbedürftig.
Insgesamt ist in der gesamten Kostendiskussion im Gesundheitswesen mehr Transparenz und Ehrlichkeit gefragt. Es würde der Ärzteschaft gut anstehen, wenn der ‘innerärztliche Verteilungskampf’ nicht medienwirksam ausgetragen und mehr kompetente politische Sacharbeit geleistet würde, um das Ansehen unseres Berufes in der Bevölkerung nicht weiter zu schädigen.“