Sie ist Jahrgang 1947 und wurde zunächst Krankenschwester.
Im zweiten Bildungsweg studierte sie Medizin und wurde Ärztin für Chirurgie und Unfallchirurgie.
Seit 1979 ist sie in den Dr. Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden tätig.
Für zwei Jahre unterbrach sie Ihre Arbeit in der Klinik, um als Angestellte des Alfred-Wegener-Instituts, Bremerhaven, als Ärztin in der Antarktis tätig zu sein.
Danach kehrte Sie in die Dr. Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden zurück, in der sie sowohl als Oberärztin in der chirurgische Klinik wie in der Finanzabteilung als Med. Controllerin tätig ist. 2010 beendete sie ihren klinischen Beruf.
Ihre weiteren Tätigkeiten, nicht zuletzt im geschäftsführenden Vorstand des MB, verbieten es, von einem Ruhestand zu schreiben: Ab Ende August 2010 begleitete sie als Expeditionsärztin die “Polarstern” in die Arktis, ab Februar 2011 in die Antarktis.
Im MB ist seit dem Studium ununterbrochen Mitglied und in zahlreichen Funktionen aktiv gewesen.
Als Vorsitzende und Gründungsmitglied der “Ärztinnen” hat sie den ersten und (in Hessen) einzigen Wiedereingliederungskurs für Ärztinnen und Ärzte nach der Familienpause organisiert. Leider fast ganz gescheitert sieht sie sich mit der Einführung eines Babyjahres im Versorgungswerk, wo sie nur eine Minimalversorgung erreicht hat, aber keine echte Anerkennung eines Erziehungsjahres.
Seit September 2001 führte sie wieder den Bezirksverband Wiesbaden. Am 31.10.2001 wählte sie die Hauptversammlung in den geschäftsführenden Vorstand. Am 28.11.03 wurde sie zur Vorsitzenden des Landesverbandes gewählt, nachdem durch den Tod Dr. Wönnes eine Nachwahl erforderlich geworden war. Im September 2005 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirks Wiesbaden gewählt, 2007-2009 war sie als Beisitzerin tätig. Als Bezirksvorsitzende hatte sie wegen ihrer anderen Ämter nicht mehr kandidiert. Im September 2009 wurde sie wieder zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Im Juni 2011 trat sie nicht mehr an.
Mit Rücksicht auf ihre Verpflichtungen als Präsidentin der Landesärztekammer Hessen kündigte sie auf der Hauptversammlung am 24.11.05 den Rücktritt als Vorsitzende an. Zur Wahrung der Kontinuität wählte sie die Hv wieder in den geschäftsführenden Vorstand. Der Landesverbandsvorstand wählte sie am 24.01.06 zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden des Lv.
Als Vertreterin der Gewerkschaft Marburger Bund ist in den Aufsichtsrat der HSK Rhein-Main GmbH gewählt worden.
Am 22.11.03 wurde sie für die Legislaturperiode 2000-2004 zur Vizepräsidentin der Landesärztekammer Hessen gewählt. Die konstituierende Delegiertenversammlung der Legislaturperiode 2004-2008 wählte sie am 04.09.04 zur Präsidentin der Landesärztekammer Hessen.
Als nach der Kammerwahl für die Legislaturperiode 2008-2013 eine Mehrheit von sog. “Fach-” und “Haus-Ärzten” sowohl die Positionen des Präsidenten wie Vizepräsidenten und die Mehrheit im Präsidium unter sich verteilten, stand sie in voller Übereinstimmung mit allen Delegierten des MB Hessen nicht mehr zur Verfügung und gab ihr Mandat als Delegierte zurück.
Ihre Intentionen für berufspolitische Arbeit:
“Warum z.B. regt sich niemand - insbesondere nicht die Presse - auf, dass die Kolleginnen und Kollegen der Kliniken sich fast ausschließlich anonym zu Wort melden können, wenn sie über ihre Arbeitsbedingungen berichten?“