
Der MARBURGER BUND bejaht und unterstützt die demokratische Selbstverwaltung der Ärzteschaft und tritt für ihre Erhaltung ein.
Die von Ihnen gewählten Delegierten de Liste des MARBURGER BUNDES werden für folgende Schwerpunktthemen eintreten:
Der MARBURGER BUND kennt wie kein anderer aus seiner Geschichte die Probleme der Ärztearbeitslosigkeit und unbezahlter ärztlicher Tätigkeit.
Er bekämpft mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mittel unbezahlte ärztliche Tätigkeit.
Der MABURGER BUND lehnt alle ausbeuterische Bestrebungen entschieden ab. Er setzt auf Integration und Solidarität. Kolleginnen dürfen bei gleicher Qualifikation Kollegen gegenüber bei der Einstellung nicht benachteiligt werden. Vielmehr ist auch im ärztlichen Bereich eine Verwirklichung der Frauenförderung erforderlich.
Mehr Humanität im Krankenhaus ist ganz entscheidend abhängig vom Stellenplan und der geregelten Arbeitszeit von Ärzten und Pflegepersonal. Um eine bessere Patientenversorgung und bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen, praktiziert der MABURGER BUND Solidarität mit allen im Krankenhaus Tätigen. Qualität in der Patientenversorgung und in der Weiterbildung erfodert eine ausreichende Zahl von Gebietsärzten mit langfristiger Berufsperspektive im Krankenhaus. Das schließt kollegiales Leitungsprinzip und eine gemeinsame Ermächtigung zur Weiterbildung ein.
Der MARBURGER BUND kämpft weiterhin kompromißlos für die Erhaltung der Niederlassungsfreiheit, die er 1960 erstritten hat und fordert u. a.:
Die Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Eigenständigkeit des Versorgungswerkes der Landesärztekammer Hessen ist von existentieller Bedeutung.
Der MARBURGER BUND tritt ein für:
Wir Ärzte sind zu einem umfassenden Schutz des menschlichen Lebens verpflichtet, auch des ungeborenen, alten und todkranken. Hierbei hat der Arzt die Persönlichkeitsrechte des Patienten zu wahren. Die Verteidigung der Menschenrechte muß ebenso umfassend sein und frei von ideologischen und politischen Rücksichtnahmen, die einer “halbseitigen moralischen Lähmung” entsprechen. Ethik ist unteilbar.
Wir begrüßen es, daß immer mehr Ärztinnen und Ärzte die traditionelle politische Abstinenz aufgeben und sich in besonderer Weise für die Erhaltung des Friedens und der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen. Die enge Verpflichtung weiter Bereich der Politik mit Belangen der Gesundheit ist jedoch keine Rechtfertigung dafür, daß unser Beruf eine besondere Kompetenz in politischen Fragen für sich reklamiert. Allgemeinpolitische Diskussionen mit Schaukampfcharakter gehören nicht in die Delegiertenversammlung. Der MARBURGER BUND steht als Garant für fortschrittliche und sachgerechte Berufspolitik in der Delegiertenversammung der Kammer.
Wählen Sie
Geben Sie ihre Stimme dem
MARBURGER BUND