Archiv 2017

Archiv 2017

Tarifabschluss Bürgerhospital und Clementine Kinderhospital: Moderne Regeln für mehr Zeit

Der Marburger Bund Hessen hat einen Tarifvertrag mit dem Bürgerhospital und Clementine Kinderhospital vereinbart. Ab dem 1. Januar 2018 gilt für Ärztinnen und Ärzte der neue TV-Ärzte Bürger/Clementine. Der Tarifvertrag basiert auf dem Flächentarifvertrag des Marburger Bundes für die kommunalen Kliniken (TV-Ärzte/VKA), beinhaltet aber eine Reihe von deutlichen Verbesserungen.

Weiterlesen …

Kliniken müssen ausreichend Personal auf Intensivstationen vorhalten

Krankenhäuser müssen verpflichtet werden, ausreichend Personal auf Intensivstationen vorzuhalten, fordert der Marburger Bund. „In den Kliniken werden zunehmend mehr Intensivpatienten versorgt, ohne dass die Personalausstattung damit Schritt hält. Die Betreuungsrelation ist zu gering, überlastet Ärzte und Pflegende, erhöht die Fehlerrate und führt zwangsläufig zu Verschlechterungen in der Versorgung.

Weiterlesen …

MB erreicht einen wichtigen Schritt zur Einführung einer ZWB klinische Akut- und Notfallmedizin

Auf der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer am 25.11. haben die Delegierten sich mit dem Antrag auf Einführung einer neuen Zusatzweiterbildung klinische Notfallmedizin beschäftigt. Bereits zu Beginn der Diskussion lag ein Antrag auf Verschiebung der grundsätzlich Entscheidung auf die Delegiertenversammlung im März 2018 vor.

Weiterlesen …

Hessen auf der Hauptversammlung in Berlin

Die diesjährige Herbst-Hauptversammlung des Marburger Bundes stand ganz im Zeichen des Tarifeinheitsgesetzes und der Diskussion über das verfassungsgerichtliche Urteil. Am ersten Tag der Hauptversammlung wurde über Möglichkeiten gesprochen, wie der Marburger Bund unter Wahrung seiner Eigenständigkeit auf das Gesetz reagieren kann.

Weiterlesen …

Mehr Gehalt für Ärzte am Krankenhaus Nordwest und Hospital zum Heiligen Geist

Der Marburger Bund und die Krankenhaus Nordwest GmbH und die Hospital zum Heiligen Geist GmbH haben sich auf ein Tarifergebnis geeinigt. Die Gehälter erhöhen sich rückwirkend zum 1. September 2017 in zwei Schritten um mehr als 2,7 % bis zum 31. Dezember 2018. In gleichem Umfang erhöhen sich Bereitschaftsdienst- und Rufbereitschaftsvergütung sowie Zeitzuschläge.

Weiterlesen …

Studierende bewegt Umsetzung des Masterplans

Am 27. Oktober traf sich der Sprecherrat der Medizinstudierenden im Marburger Bund (MB) in München. Bei Ihren halbjährigen Treffen besprechen die Studierenden regelmäßig die lokalen und bundespolitischen Themen, die den zahlreichen studentischen Mitgliedern des Marburger Bundes aktuell unten den Nägeln brennen.

Weiterlesen …

Hauptversammlung des MB Hessen: Das Thema Weiterbildung brennt auf den Nägeln

Auf der Hauptversammlung des MB Hessen in Frankfurt brannte die Novellierung der Weiterbildungsordnung auf den Nägeln und wurde rege diskutiert. Weitere wichtige Punkte waren das Tarifeinheitsgesetz, das Thema Notfallversorgung und die anstehenden Betriebsrats- und Kammerwahlen. Zudem wurden der geschäftsführende Vorstand, der Finanzausschuss und erstmals drei Beiratsmitglieder neu gewählt.

Weiterlesen …

Interview: Ärzte müssen im Betriebsrat repräsentiert sein

Im nächsten Jahr stehen zwischen März und Mai wieder die Betriebsratswahlen an. Das haben wir zum Anlass genommen und Betriebsratsmitglied Dr. Christian Schwark gefragt, warum er sich im Betriebsrat engagiert und was er schon alles bewegen konnte.

Weiterlesen …

Notfallversorgung: Koordinierte Zusammenarbeit statt Abbau von Strukturen

Eine Mehrheit älterer Bundesbürger befürchtet längere Wartezeiten, wenn sogenannte Integrierte Notfallzentren als erste Anlaufstelle für medizinische Notfälle nur an einer begrenzten Anzahl von Krankenhäusern vorgehalten werden. Das hat eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Katholischen Krankenhausverbands Deutschlands ergeben.

Weiterlesen …

Elternzeit: Zu viel Dienst – Elterngeld weg

Wer während der Elternzeit Elterngeld bezieht und Teilzeit arbeiten möchte, kann dies mit seinem Arbeitgeber vereinbaren. Doch im Krankenhaus müssen auch während der Eltern-Teilzeit Dienste geleistet werden. Dies wird bei der Vereinbarung von Eltern-Teilzeit regelmäßig übersehen. Oftmals wird die Wochenarbeitszeit auf 20 bis 30 Stunden reduziert, ohne die Verpflichtung zur Leistung von Mehrarbeit, Überstunden, Bereitschaftsdienst bzw. Rufbereitschaft zu bedenken.

Weiterlesen …

Integrative Notfallversorgung - KBV und MB legen gemeinsames Konzeptpapier vor

Koordiniertes Vorgehen, bessere Zusammenarbeit und mehr Integration – diesem Leitgedanken folgt das gemeinsame Konzept der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und des Marburger Bundes für eine Reform der Notfallversorgung aus ärztlicher Perspektive.

Weiterlesen …

MB-Monitor 2017: Zu wenig Zeit für Patienten, zu viel Arbeit mit Bürokratie

Mehr Zeit für Privatleben und Familie, Abbau von Bürokratie und mehr Personal im ärztlichen wie pflegerischen Dienst – diese Forderungen stehen ganz oben auf der Prioritätenliste angestellter Ärztinnen und Ärzte. Der hohe Arbeitsdruck in den Krankenhäusern, die schlechte Personalsituation und die zunehmende Belastung durch Verwaltungstätigkeiten raubt den Ärzten wichtige Zeit, die sie für ihre eigentlichen Aufgaben benötigen.

Weiterlesen …

Symposium: Schwangere Ärztinnen brauchen individuelle Lösungen

Wie kann der Mutterschutz im Krankenhaus zur Anwendung kommen, und welche gesetzlichen Neuregelungen gibt es? Auf dem Symposium „Mutterschutz im Krankenhaus“, dass der Marburger Bund Hessen gemeinsam mit dem Ärztinnenbund Regionalgruppe Frankfurt organisiert hat, wurde u. a. über diese Fragen diskutiert. Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass immer individuelle Lösungen für Schwangere gefunden werden müssen.

Weiterlesen …

Trennungsrechnung: Marburger Bund Hessen beklagt fehlendes Bekenntnis zur Verbesserung von Forschung und Lehre

Nach der erfolgten Einigung zwischen dem Land Hessen und der Rhönklinikum AG über die Trennungsrechnung vermisst der Marburger Bund Hessen ein klares Bekenntnis, dass die aufgestockten Mittel von 15 Millionen Euro jährlich, die Bedingungen in Wissenschaft, Forschung und Lehre verbessern sollen.

Weiterlesen …

Mutterschutz im Krankenhaus: Schwangere Ärztinnen mit einbeziehen

Schwangere Ärztinnen stoßen beim Thema Mutterschutz immer wieder an rechtliche und praktische Hürden. Was ist erlaubt, was nicht? Ob und wie geht es in der Facharztweiterbildung weiter? Wann sage ich es meinem Arbeitgeber? Prof. Sabine Wicker, leitende Betriebsärztin am Universitätsklinikum Frankfurt, kennt diese Fragen. Im Kurzinterview berichtet Sie uns, wie das Thema Mutterschutz im Krankenhaus gelebt wird und welche Hoffnung sie mit den Neuregelungen des neuen Mutterschutzgesetzes verbindet.

Weiterlesen …

Gemeinsam für ein besseres Praktisches Jahr

Die Medizinstudierenden der Universität Frankfurt fordern bessere Studienbedingungen im Praktischen Jahr (PJ). Um ihr Anliegen deutlich zu machen, treffen sich Studierende aller Semester am Donnerstag, den 18. Mai 2017 um 11:00 Uhr im Studierendenhaus KOMM am Campus Niederrad. Mit einer anschließenden Demonstration setzen sie ein Zeichen für ein gerechtes und zeitgemäßes PJ.

Weiterlesen …

Reform des Mutterschutzgesetzes: Neue Perspektiven für schwangere Ärztinnen?

Schwanger! Was erst einmal ein Grund zur Freude ist, wirft am Arbeitsplatz oft Fragen auf. Wann sage ich meinem Chef, dass ich Schwanger bin? Werde ich dann sofort ein Beschäftigungsverbot erhalten? Wie geht es mit meiner Weiterbildung weiter? Denn gerade vermeidbare Beschäftigungsverbote können bei  Ärztinnen  zu einer im Lebenslauf lange nachwirkenden Diskriminierung führen.

Weiterlesen …

Überlastungsanzeige - Gefahren melden oder besser nicht?

Angestellte Ärztinnen und Ärzte erleben es im Klinikalltag immer wieder: Personalabbau, längerfristig unbesetzte Stellen, zu geringe Personalschlüssel, urlaubs- sowie krankheitsbedingte Ausfälle von Kollegen und insbesondere die zunehmende Arbeitsverdichtung verbunden mit regelmäßigen Überschreitungen der zulässigen Höchstarbeitszeiten führen oft dazu, dass man sich mit der täglich zu bewältigenden Arbeit überfordert fühlt. Zudem nehmen der Leistungs-, Qualitäts- und Verantwortungsdruck und damit auch der Stress im Klinikalltag stetig zu.

Weiterlesen …

Weiterbildung erfordert zeitliche und personelle Ressourcen

Der Marburger Bund hat sich mit Nachdruck für eine kompetenzorientierte Neugestaltung der ärztlichen Weiterbildung ausgesprochen, wie sie in der geplanten Novellierung der Muster-Weiterbildungsordnung angelegt ist. Die Rolle der Landesärztekammern als Organisatoren und Richtliniengeber der Weiterbildung zum Facharzt müsse gestärkt werden, fordert der Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in einem Thesenpapier.
 

Weiterlesen …

Kirchliche Krankenhäuser: Aufgepasst bei der Eingruppierung

Beim Arbeitgeberwechsel vom tarifgebundenen ins kirchliche Krankenhaus gibt es für Ärzte einiges zu beachten. Wie bei jedem anderen Stellenwechsel muss für die neue Tätigkeit ein Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht gestellt werden. Denn der Befreiungsbescheid der DRV Bund gilt nur für die jeweilige Tätigkeit, nicht ein Berufsleben lang.

Weiterlesen …

Bundestagsabgeordnete beim MB Hessen

Dr. Katja Leikert (CDU), Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, hat sich Anfang Februar mit MB Bundesvorsitzenden Rudolf Henke und dem geschäftsführenden Vorstand des MB Hessen, Dr. Susanne Johna, PD Dr. Andreas Scholz und Dr. Lars Bodammer zum Austausch über verschiedene gesundheitspolitische Themen in Frankfurt getroffen.

Weiterlesen …

Bundesärztekammer: Lieferengpässe bei Arzneimitteln

Johna: "Wir brauchen ein verpflichtendes Register und spürbare Sanktionen"

Zu den Lieferengpässen bei wichtigen Medikamenten erklärt Dr. Susanne Johna, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer: "Wenn wir die Versorgung mit überlebenswichtigen Medikamenten wie Antibiotika oder Krebsmitteln sicherstellen wollen, brauchen wir ein verpflichtendes Register und spürbare Sanktionen bei Nichtmeldung.

Weiterlesen …

Schwangerschaft: Vergütung im Mutterschutz

Eine Schwangerschaft ist erst einmal ein Grund zur Freude. Viele Arbeitgeber setzen jedoch die gesetzlich vorgesehenen Ausgleichzahlungen bei Beschäftigungsverboten nicht richtig um. Gerade für Ärztinnen  heißt es deshalb: Augen auf beim Vergütungsausgleich. Denn hier schleichen sich bei der Berechnung häufig Fehler ein, was zu weniger Geld führen kann.

Weiterlesen …

Elterngeld: Eine Herausforderung für Eltern

Basiselterngeld“, „ElterngeldPlus“ und „Partnerschaftsmonate“ sind für viele immer noch unbekannte Wesen, existierte bis Mitte 2015 allein das Elterngeld. Ein Blick ins Gesetz bietet hierzu wenig Aufschluss, denn die voluminösen und umständlich formulierten Regelungen eignen sich nicht als Ratgeber.

Weiterlesen …

Gießen: Mentoring-Programm bringt Studierende und Ärzte zusammen

An der Uni Gießen haben Medizinstudierende seit letztem Jahr die Möglichkeit an einem einjährigen Mentoring-Programm teilzunehmen. Je nach Interesse können Studierende sich für einen Mentor aus Klinik, Niederlassung oder Forschung bewerben. Wir haben mit einem der Initiatoren,  Faady Yahya, gesprochen, wie er auf die Idee gekommen ist und wie das Programm abläuft. 

Weiterlesen …