Marburger Bund fordert Reform des DRG-Systems

Der Ansatz ist vielversprechend, das Ergebnis aber widersprüchlich. Zu dieser Einschätzung gelangt der Marburger Bund bei der Beurteilung des Regierungsentwurfs für das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz. „Mehr Personal in der Pflege ist das Gebot der Stunde. Daran gibt es überhaupt keinen Zweifel. Der Personalmangel in den Krankenhäusern hat aber eine viel größere Dimension und führt auch im ärztlichen Dienst zu Verwerfungen. Deshalb geht die strenge Differenzierung zwischen Pflegekräften und dem übrigen nichtärztlichen sowie ärztlichen Personalbereich schlichtweg an der Realität vorbei“, kritisierte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, den Regierungsentwurf für das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz.

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Pressemitteilung: Kundgebung zu schlechten Arbeitsbedingungen im Öffentlichen Gesundheitsdienst

Die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung und Gefahrenabwehr, einige der zentralen Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD), sind gefährdet. Grund hierfür ist, dass der öffentliche Gesundheitsdienst seit Jahren mit personeller Unterbesetzung und Problemen beim Gewinnen von ärztlichem Nachwuchs kämpft. Trotz Zuspruch von allen Seiten, etwa der Gesundheitsministerkonferenz, fehlen arztspezifische tarifliche Regelungen in diesem Bereich. 

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MB Hessen begrüßt Abbau von Teilstudienplätzen

„Steter Tropfen höhlt den Stein! Wir sind froh, dass unsere Forderung nach Umwandlung von Teilstudienplätzen in Vollstudienplätze endlich Gehör in der Politik findet. Das Problem ist schon lange auf der Agenda. Es wird Zeit, dass sich etwas tut", begrüßte Dr. Susanne Johna, Landesvorsitzende des Marburger Bundes Hessen, die von Wissenschaftsminister Boris Rhein angekündigte Schaffung von 185 zusätzlichen Vollstudienplätzen im Fach Medizin in Hessen.

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Mogelpackung: Ärzte gehen leer aus

Die Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Hessen hat für diejenigen Beschäftigten, die unter die Arbeitsvertragsrichtlinien in Kurhessen-Waldeck (AVR.KW) fallen, in einer Jubelmeldung eine Entgelterhöhung von 5,7 % verkündet. Der Haken ist, dass Ärztinnen und Ärzte dabei leer ausgehen.

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Landesärztekammer verpasst Chance

Auf der konstituierenden Sitzung der Delegiertenversammlung am 25. August 2018 haben die Delegierten es verpasst, mit Dr. Susanne Johna eine Krankenhausärztin zur Präsidentin zu wählen und somit ein Zeichen für die steigende Zahl von insbesondere angestellten Ärztinnen in der Ärzteschaft zu setzen. Stattdessen wurde mit einer knappen Mehrheit von 45 Stimmen der 80-köpfigen Delegiertenversammlung der deutlich ältere niedergelassene Anästhesist Dr. Edgar Pinkowski von der Liste der Fachärztinnen und Fachärzte gewählt.

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